"Steinzeit-Projektwoche"

Gegen so viele Jäger hat kein Mammut eine Chance: Die Grundschule Trillfingen schloss ihr Steinzeitprojekt mit einem Fest und bunten Vorführungen ab. Fotos: Lenski, Foto: Schwarzwälder Bote

Zurück in die Steinzeit ging’s für die Kinder der Grundschule Trillfingen (Außenstelle der Witthauschule Haigerloch) in ihrer Projektwoche. Diese schloss sie am vergangenen Freitag mit einem Steinzeitfest im Vereinsheim ab. Tags zuvor hatten sie mit ihren Lehrerinnen das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren besucht.

Bereits vor der eigentlichen Projektwoche hatten sich die Kinder im Rahmen des Mensch-, Natur- und Kulturunterrichts intensiv mit dem Thema Steinzeit auseinandergesetzt. In der Projektwoche wurde dann praktisch gearbeitet. Thematisiert wurden das Kochen in der Steinzeit, die Herstellung von steinzeitlichem Schmuck, Waffen und -Werkzeugen und natürlich baute man Zelte.

Wie die Jäger und Sammler in der frühesten Epoche der Menschheit gelebt hatten und wie deren Kulturtechniken aussahen, dies präsentierten die Schülerinnen und Schüler am Freitagnachmittag bei einer Ausstellung in ihren Schulräumen und im Schulgarten. Auch Ortsvorsteher Hermann Heim und sein Nachfolger Horst Henle schauten sich die Arbeiten der Grundschüler an.

Danach wurde das zweite Steinzeitfest – das erste hatte im Jahr 2015 stattgefunden – im Vereinsheim mit dem von allen Schülern gesungenen Lied "Kennst du die Steinzeit?" eröffnet

Lehrerin Verena Winter begrüßte das vielköpfige Publikum und übermittelte Grüße von Susanne Kienzle, Rektorin der Witthauschule. Die Klasse drei/vier trug anschließend das Gedicht "Die Steinzeit" vor. Und mittels eines Rollenspiels spielten die Kinder eine Mammutjagd nach. Dies sorgte für große Erheiterung unter den Zuschauern. Gut dazu passte das Lied "Wir haben ein großes Tier gejagt".

Mit Riesenknochen aus Pappmaché rockten die Kinder mit ihrem Steinzeittanz anschließend das begeisterte Publikum. Im Steinzeit-Quiz traten Ortsvorsteher Hermann Heim und Pfarrer Dieter Mayer gegeneinander an. Für jede richtige Antwort der Kontrahenten gab’s einen Steinzeitknochen. Knapp besiegte Pfarrer Mayer mit vier Knochen Ortsvorsteher Heim mit drei Knochen.

Verena Winter dankte danach dem scheidenden Ortsvorsteher. Er habe immer gut nach der Schule geschaut und stets ein offenes Ohr gehabt. Nachfolger Horst Henle würde dies künftig aber bestimmt auch gut machen. Ihren Kolleginnen Heike Herzog und Susanne Sauter dankte sie für deren Unterstützung.

Ortsvorsteher Heim würdigte das große Engagement der Lehrerinnen und lobte die tolle Vorstellung. Der Schule wünschte Heim für die Zukunft alles Gute.

Das Finale wurde erneut gemeinsam mit dem Steinzeitlied eingeläutet. Der beachtliche Beifall des Publikums zeigte dessen Begeisterung. 

Vor dem Vereinsheim bewirtete der Förderverein der Schule gemeinsam mit den Eltern der Kinder die Steinzeitfestgäste mit Kaffee und Kuchen, roten Würsten und Kaltgetränken.

Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, sowie dem Förderverein für ihre tatkräftige Unterstützung beim Abschlussfest.

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